Mittwoch, 31. August 2011

2. Woche danach, Status, und neue Projekte in Angriff genommen

Die zweite Woche nach der OP ist um und das einzige, was mir ein wenig zu schaffen macht ist mein etwas labiler Kreislauf. Gestern kurz durch den Supermarkt geflitzt, vom Bauch her kein Problem, aber der Kreislauf! Gerade mal ganz vorsichtig und langsam Fenster im Wohnzimmer geputzt und wieder an die Kreislaufgrenze gestoßen. Dennoch werde ich mich gleich ganz vorsichtig auf den Hometrainer setzen und die Beine ein wenig lockern, noch ein wenig Stabi-Training und vielleicht sogar noch ein kleiner Spaziergang (wobei ich im Moment wenig Lust hab, das Haus zu verlassen). Spätestens aber morgen früh ist er fällig, der Spaziergang.

Ich hab mich heute riesig gefreut, als ich eine Karte aus Mademoiselle Lenormands Kartenspiel als Tageskarte gezogen habe (jaaaa, ich bin eine Hexe!! *lach*), es war der Brief, also die freudige Nachricht, und darauf hin zielsicher zum Briefkasten gegangen bin und Post von meinem Chef darin fand! Sag mal einer, es gäbe nichts zwischen Himmel und Erde! Groß war die Freude über die liebe Genesungskarte und das beigefügte Buch, ein Spiegelbestseller, der mir die sportfreie Zeit, die mir sicher sehr schwer falle, versüßen möge! Unterzeichnet von Rektor, Konrektorin und bestem Hausmeister der Welt! Ich war wirklich sehr gerührt und freue mich nun schon umso mehr, meinen Dienst am Montag wieder aufzunehmen!

Des Weiteren stecke ich nun langsam aber sicher in der Planungsphase beim "Projekt 150 km Jakobsweg". Für alle Unwissenden: Ich habe im Laufforum die liebe Heike kennen gelernt, die bereits eine Etappe über den Jakobsweg hinter sich hat. Darüber sind wir mal zufällig ins Gespräch gekommen. Meine Begeisterung war groß, weil ich nämlich auch das heere Ziel habe, über den Jakobsweg zu pilgern (blödes, altmodisches und viel zu religiöses Wort!). Ja, ich gebe zu, Hape Kerkeling war daran nicht ganz unschuldig. Aber, ich bekenne mich ja öffentlich dazu, ein Esoteriker zu sein, und ich möchte einfach mal an meine Grenze gehen. Beim Laufen bin ich nämlich meistens ein Weichei, das nicht gut beißen kann, trotz großem Ehrgeiz, der sich aber leider irgendwie anders äußert, als in hartem Intervalltraining oder einem Schlusssprint an der Kotzgrenze.

Um es kurz zu machen: Ich werde also im April 2012 mit Heike 1 Woche über den Camino wandern und sehen, was da so alles passiert. Ich erhoffe mir davon unter anderem Demut und Dankbarkeit. Vermutlich werde ich dazu einen separaten Blog schreiben, oder ich werde Euch trotz "am Thema vorbei" hier damit behelligen. Mal sehen. Jedenfalls freu ich mich wie Bolle und werde als nächstes die Trekkingschuhe in Angriff nehmen, die ich ja bis dahin noch einlaufen muss. Der Pilgerpass ist beantragt und Heike endlich mal persönlich kennen lernen steht für den 10.10. an. Hach is das aufregend :-) ...

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