Samstag, 28. April 2012

Ein Anfang ist gemacht

So, da isse mal wieder. Endlich hab ich wieder was zu berichten:

Heute ist ein guter Tag, denn heute gabs schon ein paar überaus erfreuliche Dinge. Da war zum einen der Gang auf die Waage, die mir ein Gewicht unter 74 kg anzeigte! Wow, damit hatte ich nach der gestrigen Grillplatten-Orgie beim Türken und der längeren Laufabstinenz nicht gerechnet. Um ihr dann nicht doch noch die Chance zu geben, mir den Tag zu vermasseln, stieg ich auch kein weiteres Mal rauf - manchmal zeigt sie mir nämlich drei verschiedene Gewichte an, wenn ich mich auch dreimal drauf stelle. Die nächste Freude kam beim Frisör, als mir die Frisörinnen meines Vertrauens direkt beim Ankommen ein "Oh, du hast aber toll abgenommen," entgegen schmetterten. Hm - hab ich eigentlich nicht, aber dann scheint die Waage wohl tatsächlich nicht gelogen zu haben - umso schöner, naja, vielleicht habs ich ja auch doch, keine Ahnung! Sehr zufrieden und mit wieder ganz kurzen Haaren gings dann weiter zum Optiker meines Vertrauens. Dort bekam ich meine neue Gleitsichtbrille - endlich kann ich wieder vernünftig sehen! Nun habe ich eine Change-Me-Brille, bei der man die Bügel der Farbe der Bluse entsprechend  wechseln kann - eine verdammt praktische Erfindung!

Zu Hause angekommen stellte sich die Frage, es war ja erst 11 Uhr, gehe ich laufen oder nicht? Da ich bereits den ganzen Tag mit den neuen Laufschuhen (zum Einlaufen) unterwegs war, fiel es mir schwer, dem Drang, auch endlich mal damit zu laufen, zu widerstehen. Also mental auf ein kurzes, gemütliches "mal sehen was wieder geht" Läufchen eingestellt und umgezogen. Die Erkältung befindet sich in den allerletzten Zügen, ein klitzekleines Bisschen Schnupfen ist noch da, der Akku fühlt sich aber immerhin wieder auf 95 % an, die ganze Woche über lief es noch nicht so gut, da musste ich mich jeden Tag nach Feierabend noch mal hinlegen.

Dem plötzlich warmen Wetter (22 Grad) entsprechend angezogen, gings den ersten Kilometer mit Dirk gemeinsam los. Fühlte sich verdammt gut an! Sowohl die Beine, als auch die Schuhe gaben mir ein schönes Laufgefühl, lediglich der Sauerstoffanteil in der Luft war ein wenig mager. Dafür hatte ich das Glück, ein Reh zu sehen, welches meinen Weg kreuzte, das find ich einfach immer so Klasse! Ab km 4 fing dann leider die Zickerei wieder an: rechtes Knie, oben, außen und der linke Fußballen zeigte auch bei diesem Schuh (New Ballance 860 B) die stechenden Schmerzen. Kurz den Schuh etwas lockerer geschnürt, dann ging es mit dem Fuß etwas besser, Knie leider bis zum Ende zickig geblieben. Nach 6,6 km war ich wieder zu Hause und hab beim Dehnen geschwitzt wie Sau. Trotzdem wars gut und die Zeit ist erst mal unwichtig, der Puls war auch viel zu hoch. Wichtig ist, dass ich noch laufen kann - ich hatte wirklich Angst, bei der langen Pause das Laufen verlernt zu haben. Am Dienstag gibts den nächsten Lauf. Ich muss jetzt wohl erst mal wieder eine ruhigere Kugel schieben und fleißig Stabi-Übungen machen, damit das Knie wieder aufhört mit dem Rumgemeckere.

Und heute Abend gehts mit Iris und Michaela auf die Colorado-Revival Party - ich freu mich schon!


Sonntag, 22. April 2012

Zwangspause

Ein Hauch von Bronchialtee hängt in der Luft, die Tasse steht immer griffbereit neben mir. Langsam gehts mir besser.

Was zuvor geschah: Vergangene Mittwochnacht werde ich wach mit einer Ladung Rasierklingen im Hals. Was der kalte Wind Berlins und Spaniens nicht geschafft hat, hat in Stolberg funktioniert: ich hab mir ne fette Erkältung eingefangen. Habs dann noch versucht, mit Arbeiten, aber um 10 Uhr musste ich die Segel streichen, nichts geht mehr, ab zum Arzt, ich fühl mich durchgekaut und ausgespuckt. Dort lasse ich mir direkt ein Antibiotikum verschreiben, ich will die Seuche so schnell wie möglich wieder los werden. Mich zu ärgern nützt ja nichts, also gleich ab ins Bett und das volle Programm: Hustenlöser, Nasenspray, Tee und jede Menge Papiertaschentücher zieren meinen Nachttisch. Ich schlafe den Schlaf der Gerechten und mache die Erkältung wohl wegen des Antibiotikums im Schnelldurchlauf durch, Tag 1, der Hals tut sauweh, die Nase kribbelt, ich bin platt. Tag 2 der Schnupfen kommt, der Hals wird besser, aber "es" rutscht langsam auf die Brust, bin immer noch platt und die Stimme ist weg. Tag 3, heftige Niesattacken, laufende Augen und Nase, der Hals ist gut, die Brust tut weh, der Husten sitzt noch fest, bin schon etwas weniger platt, aber längst nicht fit. Heute also Tag 4, alles löst sich, aber der Kopf ist noch matschig, der Körper noch schlapp. Morgen wird wohl alles so gut wie überstanden sein, außerdem muss ich auch wieder arbeiten gehn. Drei Tage krank feiern ohne Vertretung geht mir ohnehin gegen den Strich, aber was will ich machen, es ging beim besten Willen nicht.

Zwischen den Schlafphasen ab und zu mal kurz am Rechner gesessen und am Leben und an den Läufen der nicht Kranken Anteil genommen. Gestern mit Dirk dann mal eine erste Urlaubsplanung auf die Beine gestellt, es geht wirklich jetzt im Sommer nach Irland (und ein bisschen Südengland auf dem Rückweg), ein Jugendtraum von mir wird wahr. Ich freu mich schon riesig.

Vermutlich kann ich am kommenden Wochenende auch wieder einen ersten Lauf in Erwägung ziehen. Ich denke mal, diese Zwangspause war gar nicht so verkehrt, wenn ich an mein zickendes Knie denke, das sowohl beim Halbmarathon, einmal kurz in Spanien und vor allem aber den Abbruch meines ersten Laufs nach der Reise verursachte. Es hat wohl so sollen sein, dass ich ein paar Tage Pause einlegen musste, auch wenn es gerade so schön lief. Dann gehts weiter mit neuem Elan. Ab Mai fange ich einen neuen Trainingsplan an, ich will endlich mal die 10 Kilometer unter 60 laufen. Ich freue mich schon auf die nächsten Intervalle, wer hätte das je gedacht?! Vermutlich werde ich mir auch einen neuen MP3-Player zulegen, einen ohne Kabel, nämlich diesen hier. Nächste Woche heißt es aber erstmal, neue Laufschuhe kaufen, yesss...  Bin schon sehr gespannt, welche Wahl der Experte für mich trifft.

Ihr werdet es sicher erfahren ;-)

Donnerstag, 19. April 2012

Frau H.punkt ist dann auch mal weg... Teil 3

Wir verlassen den Ort mit den 18 Einwohnen wie gewohnt gegen 8 Uhr; auf den Kaffee müssen wir erst mal verzichten, die Bar ist noch zu. Die letzte Etappe liegt vor uns, sie heißt Burgos. Das Wetter ist wie immer, es sieht nach Regen aus, der Wind kommt heftig von vorne, also nichts neues. Der nächste Ort hat eine Bar. Aber auch die ist leider noch geschlossen, so ziehen wir weiter, in der Hoffnung, doch jetzt bald zu unserem Koffeinkick zu kommen. Im nächsten Ort haben wir mehr Glück. Hier gibts auch eine ordentliche Auswahl an Boccadillos, belegten Broten. Wir stärken uns und weiter gehts, das Wetter wird schlechter. Mein Wunsch, bis zur nächsten Bar im Trockenen zu gelangen, wird gerade noch so erfüllt, danach kommt ein  ordentlicher Schauer. In der Bar sitzen natürlich schon Linda und Lukas und wir plaudern kurz. Hier sind wir bereits in Castillien und das Spanisch klingt noch seltsamer als ohnehin; in der Bar geht immer wieder der Strom aus, lustig. Nach dem zweiten Kaffee läßt der Regen nach und wir machen uns wieder auf. Entgegen dem Reiseführer entscheiden wir uns für eine Umleitung, die nicht durch das Industriegebiet gehen soll. Doch schon nach kurzer Zeit bereuen wir unser Vorhaben, wir stecken im tiefen Schlamm, der aus unseren Schuhen Highheels mit Plateausohlen macht. Es ist mühsam und rutschig und eklig obendrein. Ich verfluche Raimund, das Arschloch, für den Tipp mit der Umleitung (das war ein insider). Ich weiß nicht, was schlimmer gewesen wäre, Industriegebiet oder matschiger Feldweg entlang eines Flughafens ohne Flugbetrieb. Kurz vor Burgos erreichen wir einen Park, es regnet. Aus dem Regen wird ganz plötzlich ein heftiges Gewitter mit Blitz, Donner und Hagel. Wir suchen Schutz an einen Baum gedrängt, echt heftig, was hier gerade abgeht! Ich schnalle mir meine halbe Isomatte (die andere Hälfte hatte ich bereits am 1. Tag entsorgt) vor Bauch  und Beinen, so dass ich nicht komplett bis auf die Haut nass werde. Sieht bestimmt seltsam außerirdisch aus, aber mir gerade sowas von egal. Der Park wäre unter anderen Umständen sicher herrlich, er erstreckt sich über einige Kilometer parallel zur Stadt. Wir gehen weiter und entdecken ein Ausmaß des Gewitters, das uns erschreckt: Bäume, die vom Blitz getroffen wurden und dicke Äste, die am Boden liegen. Da haben wir wohl mächtig Glück gehabt.





So kommen wir denn wieder in die Zivilisation, die Kräfte langsam am Ende, nach ca. 28 km. Dieser Park entpuppt sich als wahres Läufermekka, ein schnurgerader Weg mit KM-Markierungen (für Intervalle?), daneben ein glatter, roter Weg für Skater, daneben sogar noch ein Trail-Waldweg, alles natürlich beleuchtet. Wieso gibts sowas Tolles nicht mal bei uns?! Burgos ist eine riesige (und schöne) Stadt mit einer wunderschönen Kathedrale, einer herrlichen Altstadt, wo sich Kneipe an Kneipe reiht. Jetzt müssen wir noch ein Hostal finden, wo wir uns die letzten beiden Nächte einquartieren. Beim ersten öffnet uns keiner, beim zweiten werden wir in den 7. Stock gebeten. Ein Doppelzimmer mit Bad für 45 Euro pro Nacht, hier bleiben wir. Klein, sehr klein, aber es ist ok. Nach einer kurzen Pause machen wir uns auf, um uns erneut mit Karel zu treffen. Wir suchen ein Lokal und essen noch einmal gemeinsam, trinken einen Rotwein-Absacker für 1 Euro und verabschieden uns diesmal endgültig, Karel geht seinen Weg ohne Ziel noch ein ganzes Stück weiter.

Am nächsten Morgen schlafen wir uns aus. In aller Ruhe machen wir uns auf, es ist wieder so furchtbar kalt, dass man überhaupt keine Lust hat, sich im Freien aufzuhalten. Wir frühstücken in einem Cafe vor der Kathedrale und durchstöbern sämtliche Souvenierläden, kaufen hier ein bisschen Kitsch und dort. Dann besichtigen wir die Kathedrale, oder zumindest Teile davon, denn in vielen Abschnitten wird mächtig gezimmert und gebaut. Sehr beeindruckend, aber eben auch sehr touristisch. Trotzdem hauen mich bei einem Bild die Emotionen um: Jesus begegnet seiner Mutter. Ob ich dabei mehr an meine Mutter denke oder es die Tatsache ist, dass ich selber ja auch einen Sohn habe, weiß ich nicht.

 Eine moderne Variante des Kreuzwegs einer Malerin, 
deren Namen ich leider nicht mehr finden kann.

Den Rest des Tages verbringen wir weiterhin Kaffee trinkend, Häppchen essend und Läden durchstöbernd. Die Hoffnung, hier ein paar Kilo verloren zu haben, schminke ich mir endgültig ab. Wir kaufen im Bushof bereits das Ticket für die morgige Rückreise und lassen den Tag im Hostal mit spanischem TV ausklingen, bis wir müde sind.

Ein letztes Mal gibts am Morgen zwei Kaffee con leche und boccadillos con jamon, noch eine kleine Plauderei mit einer Australierin, die mit ihrer 14 jährigen Tochter den Weg pilgert. Interessant, wie viele junge Menschen und auch Generationspaare hier unterwegs sind.

Alles klappt wie am Schnürchen, wir packen am Flughafen wieder unsere Rucksäcke in die Tüten, checken ein, trinken wieder Kaffee und essen zum letzten Mal boccadillos und ab gehts nach Hause.

Am Flughafen in Düsseldorf steht Dirk mit roten Rosen - ich freu mich riesig. Wider Erwarten kommt auch Paul Heike abholen, wie schön! Wir verabschieden uns. Unterwegs holen wir beim Thailänder was zu Essen (endlich mal wieder was mit Gewürz!), wieder daheim. Die Woche ist nur so umgeflogen.

Nun, auf die Frage, wie wars in Spanien?, fasse ich für mich zusammen, dass es nicht so war, wie erwartet. Es war dennoch sehr schön, aber mehr wie Urlaub. Das lag vermutlich daran, dass die Zeit zum einen zu kurz war, um so richtig in das Pilgerfeeling zu kommen und zum anderen, weil wir nicht in den Herbergen übernachtet haben. Aber: muss ich das haben? Nein. Wir waren uns im Vorfeld einig, dass wir nach Möglichkeit in Doppelzimmern schlafen. Dadurch, dass wir immer gemeinsam unterwegs waren (teilweise ja auch zu Dritt) und uns auch im Vorfeld nur via Mail kannten, haben Heike und ich natürlich viel zu erzählen gehabt, außerdem nimmt man ja auch "Fremden" gegenüber mehr Rücksicht aufeinander und untereinander. Es war eine schöne und wertvolle Erfahrung. Aber so "gestückelt" pilgern möchte ich nicht mehr. Entweder heißt das Ding dann "Wanderurlaub" oder aber ich warte so lange, bis ich so viel Zeit haben werde, einmal einen Weg komplett zu gehen. Im Übrigen mag ich das Wort Pilgern auch nicht so sehr, es ist mir zu religiös. Natürlich bin ich ein gläubiger Mensch, aber dieses altmodische Wort hat für mich so einen negativen Beigeschmack, es klingt so nach Schmerzen und Buße, ich weiß nicht... Ich glaube beinahe, "pilgern" muss man eigentlich alleine, um den "Spirit des Camino" zu bekommen, sofern man wirklich seine Grenzen erfahren will. Der Weg ist lang und er ist hart, aber der Weg ist auch wunderschön. All das bekommt man nicht in einer Woche so richtig gelebt. Wie schon oben erwähnt waren sehr viele junge Menschen unterwegs und auch Paare und Familien. Dennoch war es zum Glück nicht so voll, wie ich fast befürchtet habe zur Osterzeit. Körperlich habe ich die Woche sehr gut weg gesteckt, was sicher an meinem Training im Vorfeld für den Halbmarathon lag. Eine klitzekleine Blase, ein wenig Muskelschmerzen an den Außenseiten der Oberschenkel und abends platte Füße ist so meine Bilanz. Gut, die Schultern und der Nacken tun natürlich die ersten 2 Tage ziemlich weh, bis man den richtigen Dreh mit dem Rucksackschnallen raus hat. Die letzten beiden Tage hab ich das Ding nicht mehr gemerkt. Spanisch zu sprechen ist für ein derartiges Vorhaben sehr von Vorteil, da die meisten kein Wort englisch sprechen (wollen?), auch alle Speisekarten sind in der Landessprache, was das Essen zu einem kleinen Abenteuer macht. Allerdings kann man häufiger das Glück haben, auf liebe Mitmenschen zu treffen, die sowohl englisch wie auch spanisch sprechen und einem demnach gern behilflich sind. Verlaufen kann man sich glaube ich kaum auf dem Camino, da überall mehr oder weniger häufig die gelben Pfeile oder eben die bekannten Muscheln den Weg weisen (zumindest auf dem Camino Francés bzw. auf unserem Abschnitt jetzt). Und nun habe ich fertig, mir fällt erst mal nichts mehr ein, was ich Euch berichten könnte.

Dass ich nun, wieder zu Hause, krank geworden bin, ist wirklich übel. Das kalte Wetter geht mir langsam aber sicher auf den Senkel...

Sonntag, 15. April 2012

Frau H.punkt ist dann auch mal weg... Teil 2

Hm... also, das mit dem kurz fassen ist irgendwie wohl doch nicht so mein Ding. Übers Schreiben kommen die Details zurück ;-)

Tag 2: Der Morgen ist kühl und der Rucksack ist Hölle-schwer! Die Stöcke nerven mich, da sind wir noch keine 100 Meter unterwegs. Es dauert eine Weile, bis wir aus der Stadt heraus sind und endlich, endlich dann so richtig auf dem Camino sind (der natürlich auch durch Städte führt).

Die Schönheit des Camino erschließt sich einem vom ersten Augenblick an. Herrliche Landschaft so weit das Auge reicht. Ein Gefühl von Freiheit kommt in mir auf. Ich liebe ja dieses frische, kühle Wetter ohnehin sehr, doch hier, mit dieser Weite, bekommt das Gefühl dadurch noch einen schöneren Beigeschmack. Nach ca. 10 km landet mein erster Walking-Stock an einen Baum, woraufhin mich später eine leicht aufgebrachte spanische Pilgerin auf spanisch in Sachen Recycling (ich denke, sie meinte Müll) zurecht weist. Mir egal, ich hab sie ja nicht verstanden und so ganz unrecht hat sie auch nicht. Aber es war weit und breit kein Mülleimer zu sehen und ich musste das Ding ganz dringend los werden. Und vielleicht konnte es ja auch noch jemand anderes gebrauchen. 

Heike, Karel und ich plaudern wild drauf los. Der Rucksack ist der Hammer und gewiss meine Prüfung schlechthin. Ich überlege, wovon ich mich unbedingt trennen muss bzw. möchte. Jedes Gramm zählt. In der Herberge in Ventosa beziehen Heike und ich das einzige Doppelzimmer, welches Heike im Vorfeld für uns gebucht hat. Die Herberge ist schön, die Herbergsmutter begrüßt uns freundlich auf deutsch und endlich kaufe ich dort meine Pilgermuschel für meinen Rucksack. 



Wir freuen uns über das tolle Zimmer mit Bad, Handtüchern und Duschgel. Hier haben wir also definitiv schon etwas falsch geplant. Da wir vor hatten, möglichst nur in Notfällen in den Schlafsälen der Herbergen zu übernachten und ansonsten immer ein Doppelzimmer nehmen wollten, erschließt sich uns nicht wirklich die typische Atmosphäre  in den Herbergen. Aber ehrlich gesagt, kann ich darauf auch verzichten; 20 Leute oder mehr in einem Schlafsaal, feuchte Klamotten, Schnarchen, nee, das muss ich nicht unbedingt freiwillig haben. So kann man denn unsere Reise durchaus als Luxus-Pilgern bezeichnen.

Wir haben mal wieder Hunger und suchen die einzige Bar im Ort auf. Dort spielen einheimische, alte Männer Karten, schauen Fußball auf dem großen Flat (ein Muss für jedes Lokal in Spanien), und beäugen die Pilger, die sich am Cafe con leche aufwärmen. Die Küche ist bereits zu, also bestellen wir mit jedem Rotwein eine Schale Olivas (auf die Gefahr hin, von Durchfall heimgesucht zu werden). An der Theke beim Bestellen höre ich von rechts plötzlich "deutsch" und komme mit Linda aus Aachen !! und Lukas aus Südtirol ins Gespräch - unsere Wege kreuzen sich dann immer wieder, witzig! Bin sehr gespannt, ob ich Linda einmal in Aachen begegnen werde :-). Lukas ist für mich der personifizierte Jesus, der auf Stippvisite auf der Welt unterwegs ist; er läuft nicht mit Wanderschuhen und sonstiger Outdoor-Ausrüstung über den Camino sondern in ziemlich ausgelatschten Vans und einem Indio-Poncho oder so ähnlich! Der kleine, tätowierte und gepiercte Südtiroler strahlt immer und hat immer einen weisen Spruch parat. Unglaublich, welche Positivität von ihm ausgeht.

Karel erzählt uns dann von seinen Theaterstücken, er ist Laiendarsteller. So sehr wir bis dahin auch gelacht haben, mussten wir mit einem Mal alle Drei weinen, um im nächsten Moment darüber auch schon wieder zu lachen. Ist es der Camino oder der Rotwein, der die Gefühle raus lässt? Später essen wir im einzigen, der Herberge angeschlossenen Restaurant, unser erstes Pilgermenu zum Preis von 10 Euro. Wir gehen früh ins Bett, denn morgen gehts früh weiter.

Ich schlafe gut in dieser Nacht und werde am Morgen um 6:30 Uhr von überaus angenehmen, koralen Gesängen geweckt, die durch das Treppenhaus der Herberge ertönen. Ich bin sicher keine Betschwester, aber auf solche Weise geweckt zu werden, das hatte wirklich was. 

Tag 3: Unser heutiges Ziel heißt Sto. Domingo de la Calzada. Da die Bar so früh morgens noch geschlossen hat, laufen wir erst mal 10 km, bis wir im nächsten Ort eine Bar erreichen, wo wir frühstücken können. Das Wetter läßt wie immer zu wünschen übrig. Es ist kalt und der Wind pfeift konstant von vorne, egal, in welche Richtung man auch läuft. Irgendwann fängt es an zu regnen. Heute haben wir knapp 30 km vor uns. Der Weg zieht sich wie Kaugummi. Die von uns gesuchte Privatherberge gibt es nicht mehr, wie uns ein freundlicher Anwohner mit Händen und Füßen erklärt. Frust macht sich breit, der Weg heute war lang und die Rucksäcke schwer. Wir wollen nicht mehr groß weiter gehen. Es ist echt Scheiße, wenn das angepeilte Ziel nicht mehr existiert! Wir laufen noch einen Ort weiter, stoßen auf eine Bar, die einzige im Ort. Eine andere Herberge finden wir nicht. Eine freundliche irische Familie begleitet uns, sie kennen den Weg. Der erste Eindruck ist furchtbar! Kalt, unfreundlich, alt und brüchig und auf Grund der vielen Schuhe im Flur vermutlich auch schon voll. Nein, hier bleiben wir auf keinen Fall - da sind wir uns zum Glück alle einig. Also zurück zur Bar, wir haben schließlich Hunger und sind nass und durch gefroren. Doch wieder hat die Küche zu. Wir bekommen den letzten Teller Gemüsesuppe mit Brot und drei Löffeln. Selten war ein Teller Suppe und trockenes Weißbrot so lecker!


Wir versuchen, den Wirt dazu zu bewegen, uns ein Taxi zu rufen. Die 5 km bis Sto. Domingo schaffen wir nicht mehr zu Fuß - zu kalt, zu unmotiviert, zu hungrig. Doch der gute Mann verweist ständig nur auf eine Visitenkarte an seiner Pinnwand, wir sollen gefälligst selber anrufen. Sehr nett, wirklich. Er läßt sich nicht umstimmen und keiner von uns traut sich zu, dort anzurufen. Dann geht die Türe auf und unser rettender Engel in Form von Briony, einer ganz süßen Spanierin, ebenfalls pilgernd unterwegs, kommt herein. Sie spricht ein erstklassiges Englisch und erklärt sich sofort bereit, uns zu helfen. Sie bestellt nicht nur ein Taxi für uns, sondern bucht uns auch ein Zimmer bei den Zisterzienserinnen im Hostal. Wir sind glücklich!


Eine Stunde später verabschieden wir uns herzlich von Briony und sitzen kurz darauf im Taxi, das uns genau vor dem Eingang des Hostals absetzt. Hier erwartet uns die herzliche Freundlichkeit der Nonnen und endlich ein warmes, gemütliches Zimmer mit Bad, Handtüchern und natürlich Duschgel. Hier trenne ich  mich von meinem Duschtuch und der Hälfte meiner Kosmetika, auch Heike lässt die ein oder andere Tube hier.



Am Abend gehts in die Stadt zum Essen des Pilgermenus II. Immer wieder laufen uns dieselben Mitpilger über den Weg. Nach dem Essen zieht es uns sofort ins Hostal, es ist einfach zu kalt, um die Stadt zu erkunden, derweil besucht Karel noch die Messe im Dom Sto. Domingos de Calzadas.

Am Morgen werden wir von Glockenläuten geweckt. Mit gepacktem Rucksack gehts zum sehr mageren Frühstück (Weißbrot, Kaffee mit zu viel Milch wie immer und Aprikosenmarmelade). Unser heutiges Tagesziel heißt Belorado. Karel wird sich heute von uns trennen, wir sind ihm zu langsam ;-)).

Tag 4: Stadtauswärts sehen wir viele Störche, die sogar klappern. Ein toller Anblick, so ein Storch in einem Nest auf einem Kirchturm. Bis zur nächsten Bar kommt Karel noch mit, dann verabschieden wir uns. Für Heike und mich auch ein neues Gefühl, denn bis dahin waren wir nur auf dem Zimmer alleine. Jetzt reden wir über Dinge, die Frau nicht unbedingt in Anwesenheit eines Mannes bespricht ;-). Unterwegs kommen wir plötzlich in ein Gewitter mit Hagelschauern. Der April zeigt sich von seiner allerbesten Seite, auch in Spanien.  Nach ca. 25 km kommen wir in Belorado an. Die Herberge (mit Hotel) lachte uns unterwegs immer wieder von diversen Postern an, also zögerten wir nicht lange und nahmen uns dort ein Doppelzimmer. Leider entpuppte sich die Herberge als absoluter Blender, die Heizung war kalt, ebenso das Wasser, das aus den Hähnen kam. Es kostete mich enorme Überwindung, so verfroren wie wir ohnehin wieder waren, in die lauwarme Dusche zu steigen - fürchterlich! Also, eine schöne bunte Fassade verspricht nicht unbedingt ein warmes Inneres. Abends schlendern wir in den Ort und genehmigen uns das Pilgermenu III und sind auch an diesem Abend wieder früh im Bett, nach dem es im Barbereich noch einen Rotwein-Absacker gab. Auf der Leinwand wurde eine DVD über den Camino gezeigt - wunderschöne Impressionen, die Lust auf die nächste Etappe machten.


Tag 5: Nur allzu gerne verlassen wir die kalte Unterkunft und begeben uns bei ganzen 2 Grad Celsius um 8 Uhr auf den Weg, diesmal gehts nach San Juan de Ortega. Eine recht anspruchsvolle Etappe mit einigen Höhenmetern und einer über 12 km langen Strecke durch den Wald, ohne die Möglichkeit einer Einkehr, liegt vor uns. Der Camino schlängelt sich durch die Landschaft wie ein Lindwurm und an der letzten Einkehr vor dem 12 km Anstieg treffen wir erneut auf Linda und Lukas und trinken eine Cola. Wir kaufen noch ein Wasser, gehen noch mal auf die Pippibox und dann gehts auch gleich mit einem sehr knackigen Anstieg los. Unser Weg der optischen Täuschung, wie wir ihn nannten, bietet hinter jeder Kurve, an der wir meinen, es geht nicht mehr höher, einen weiteren Anstieg. Unglaublich. Heike ist von den Anstiegen recht bald demotiviert. Doch irgendwann muss es schließlich auch wieder runter gehen. Durch den kahlen Wald, der noch voll im Winterkleid steckte, erreichen wir irgendwann am Nachmittag den Ort San Juan de Ortega, der ganze 18 Einwohner hat. Die nächste Ortschaft wäre noch 3,5 km weiter, doch wir können und wollen nicht mehr weiter, bleiben dort und mieten uns ein schönes, nein, ein sehr schönes, Doppelzimmer mit Bad, Bidet und BADEWANNE!!! Doch erst ziehen wir fix unsere Galoschen aus, stellen die Rucksäcke in die Ecke und genehmigen uns zwei wohlverdiente Bierchen in der einzigen Bar im Ort, wo wir später auch zu Abend essen. Dies war übrigens der einzige Sonnentag, der uns natürlich prompt einen Sonnenbrand bescherte. Aber warm war es trotzdem nicht und der Wind pfiff auch wie immer mächtig von vorne.


Nach einem wohltuenden Bad aßen wir mit den beiden Polinnen Gocha und Nathalia, die jedoch seit Jahren schon in Edinburgh leben, zu Abend. Es war ein sehr interessanter Abend und die beiden waren sehr gesellige Tischgenossinnen, mit denen wir uns auf englisch sehr gut unterhalten konnten. Hier aßen wir zum ersten mal die traditionelle Morcilla, eine Spezialität dieser Region. Wirklich lecker, wenn man beim Essen vergisst, dass es Blutwurst ist.



Von San Juan de Ortega aus gehts am nächsten Tag zu unseren letzten Etappe, nach Burgos. Bis dahin sind es noch ca. 28 km, die vor uns liegen. In Burgos haben wir dann einen ganzen Tag zur Verfügung, bis es dann wieder zurück nach Hause geht. Dort treffen wir noch einmal auf Karel.
               
                                                                                          Fortsetzung folgt...





Frau H.punkt ist dann auch mal weg... Teil 1

Heute morgen werde ich mit ziemlichen Rückenschmerzen im oberen Bereich wach. Ich habe Angst, mir gestern bei den letzten 2 km, die ich gehen musste, irgendeine Form von Erkältung an den Bronchien oder Lungen eingefangen zu haben, es tut weh beim tiefen Durchatmen, der komplette Brustkorb wirkt wie eingeschnürt, ganz taufrisch ist der Kopf- und Nackenbereich auch nicht. Wie ich mich gerade ohne Ibu800 fühlen würde, möchte ich ehrlich gesagt nicht wissen. Vermutlich hats mich nun, wo sämtliche Anspannung von mir gefallen ist, doch erwischt. Die ganze Kälte der letzten beiden Wochen, die mich immer wieder umgeben hat, scheint nun ihr Ziel zu erreichen. Ich hoffe, Morgen ist alles wieder gut, denn dann geht der Alltag wieder los. Die zwei Wochen frei waren definitiv zu kurz, von Erholung irgendwie keine Spur; ich denke, ich bräuchte noch ein oder zwei Tage zum downloaden.

Es wird langsam Zeit, mal den Bericht zu der Pilgerwoche zu schreiben. Doch irgendwie wollen die Worte genauso wenig kommen, wie die Lust, mich bei irgendwem zurück zu melden. Eigentlich möchte ich mich wieder ins Bett legen, doch ich denke, ich fange einfach mal an zu schreiben. Vielleicht kommt ja doch ein halbwegs passabler Bericht dabei heraus. Also, here we go:

Tag 1: Es ist (Grün)Donnerstag, der 05. April 2012 und ich verlasse um 6:40 Uhr mit einem leichten Kribbeln im Bauch das Haus. Hab ich auch wirklich alles dabei? Ticket, Geld, Pass, Schuhe, Klamotten - ich gehe alles in Sekundenschnelle noch einmal im Kopf durch, bevor ich die Haustüre zuziehe. Einen Schlüssel brauche ich nicht, denn Dirk holt mich ab in einer Woche und abschließen muss ich nicht, denn Flo schlummert derweil seinen seligen Osterferienschlaf. Es ist noch dunkel und ziemlich frisch. Ich schwinge den knapp 10 Kilo schweren Rucksack zum ersten Mal auf meinen Rücken und stapfe durch den dunklen Morgen an meinen Nachbarn vorbei Richtung Bahnhof. Um 07:07 Uhr geht mein Zug bis Düsseldorf Hauptbahnhof, wo ich mich mit Heike treffe. Unterwegs kaufe ich mir zwei Brötchen und fühle mich in meiner Wandermontur wie ein Fremder auf der Durchreise in der heimischen Bäckerei.

Der Zug ist ziemlich leer und ich setze mich ans Fenster, beobachte den neuen Tag, wie er so langsam erwacht. Laufwege, überall sehe ich herrliche Laufwege. Ich versuche umzudenken, ab jetzt heißt es Wanderwege für mich. Entschleunigen ist die Devise dieser Woche. Ich bin wirklich gespannt, wie ich mit der Distanz und dem schweren Rucksack klar kommen werde. Wie wird es mit Heike funktionieren? Schließlich kennen wir uns so gut wie gar nicht, nur vom Schreiben. Machen meine Füße brav mit? Werden die Knie Ärger machen? Die Gedanken hüpfen hin und her, während sich der Zug füllt. Gibt es eigentlich noch Menschen, die ohne Knopf im Ohr unterwegs sind, außer mir, meine ich? Alle, egal wie alt, alle haben Knöpfe im Ohr, hantieren mit ihren Handys, iPods oder MP3-Playern herum. Früher hat man im Zug gelesen...

In Düsseldorf angekommen ziehe ich mir erst einmal mein warmes Fleeceshirt an, die Kälte wird der rote Faden dieser Reise sein - sie zieht sich durch alle Tage hin durch. Ich treffe Heike und wir freuen uns, holen uns erst mal einen wärmenden Kaffee und steigen in den Zug weiter zum Flughafen. Dort angekommen checken wir online ein und es gibt den nächsten Kaffee. Alles läuft wie am Schnürchen. Der Flieger ist voll, es sind auch einige Schalke-Fans dabei, die ebenso wie wir das Ziel Bilbao haben. Nach 1:45 Stunde landen wir auf dem regnerischen Flughafen von Bilbao, und Heike lebt noch ;-)) (sie hat ziemliche Angst beim Start und beim Landen). Schnell bekommen wir unsere in Müllsäcke eingepackten Rucksäcke und steigen ins nächstbeste Taxi, das uns zum Bushof Bilbao fährt. Nach kurzer Wartezeit steigen wir in den Bus, der bis Logrono fährt, es dauert ca. 2 Stunden, bis wir dort ankommen. In Logrono werden wir auf Karel und Judith stoßen, die im selben Hotel wie wir übernachten (Heike kennt die beiden aus dem Pilgerforum). Judith hat heute ihren Camino bei km 0 beendet, Karel ist bereits seit 3 Tagen unterwegs und wird uns eine Weile begleiten. Das Hotel ist ok und nach kurzem Frischmachen gehen wir mit Judith und Karel in die Altstadt zurück, wir haben schließlich Hunger. Logrono ist eine schöne Stadt und wir finden eine Bar, in der wir Pinchos essen und den ersten Rotwein trinken (auch der zieht sich durch wie ein roter Faden). Später, Karel's Beharrlichkeit sei Dank, kommen wir doch noch in den Genuss, die Gründonnerstagsprozession in Logrono erleben zu dürfen. Ein unglaublich beeindruckendes Spektakel! Trommelnde und Kreuze tragende Menschen in Büßergewändern mit KuKluxKlan-Kapuzen  verursachen mir eine Gänsehaut - sehr mystisch!



Wir verbringen einen schönen Abend und fallen dann doch recht müde ins Bett - reisen ist anstrengend. Am nächsten Tag gehts gegen 8 Uhr gemeinsam mit Karel los mit unserer ersten Etappe von Logrono bis Najera; wir lassen es mit 20 km für den ersten Tag ruhig angehen.

So - und nun gibts einen Zeitraffer, also keine Angst, dass nun jeder Tag so detailliert von mir beschrieben wird. Leider hatte ich während der Reise überhaupt keine Lust zum Schreiben und aus dem Grund gibts jetzt nur noch etwas aus der groben Erinnerung. Obwohl es erst 3 Tage her ist, seit wir zurück gekommen sind, ist es schon wieder irgendwie unwirklich.

                                                                                  Fortsetzung folgt...

Samstag, 14. April 2012

Ein erster Lauf nach dem HM und der Wanderwoche


Heute ein erster Versuch, wieder zu laufen. Es war ein seltsames Gefühl, nach einer Woche Wanderklompen an den Füßen wieder die leichten Treter an zu haben. Die ersten 300 Meter waren sehr steif, danach lief es besser. Hab sogar den Hügel mit Leichtigkeit genommen und dabei sogar einen Läufer überholt. Das Training der letzten Wochen und die 120 km Wanderung mit Gepäck machen sich doch bemerkbar, es ist viel Kraft in den Beinen.

Nach 5,6 km musste ich leider wegen plötzlicher und starker Knieschmerzen abbrechen, was mir dann noch einen wunderschönen Frühlingsspaziergang bescherte, hab sogar 2 Rehe gesehen.

Nach dem Lauf dann erst mal gut gedehnt, auweia, war das alles verspannt. Das Dehnen werde ich wohl heute noch ein- zweimal wiederholen, es muss alles wieder geschmeidiger werden.

Die Lust zu laufen ist riesig und ab Mai gehts mit neuem Trainingsplan weiter. Der HM hat mir ein ganz neues Selbstbewusstsein gegeben, das ist Klasse!

Donnerstag, 12. April 2012

Wieder daheim...

... von da, wo der kalte Wind immer von vorne kommt und Millionen von Steinen den Weg säumen.

Ein paar Impressionen: