Samstag, 29. Dezember 2012

Alle Jahre wieder

... ist Weihnachten dann auch wieder vorbei und diesmal ist es besonders entspannt, harmonisch und richtig schön gewesen. Null Stress, nicht zu übermäßig gegessen und genau das richtige Maß an Familie vs. relaxter Zweisamkeit, (und auch über die Geschenke gibts keinen Grund zur Klage ;-)). Mein Geburtstag ist nun auch schon wieder Schnee von gestern und, apropos gestern, da hatte ich einen wunderschönen Tag mit Renate in der Sauna, während die Hansen-Männer Soccern waren und es sich anschließend im Zollhaus mit diversen Bierchen beim Kartenspielen haben gut gehen lassen.

Heute gabs den üblichen Samstagskram, einen Besuch beim Optiker, (ausnahmsweise) ein gemeinsamer Einkauf, lecker Mittagessen mit beiden Jungs und danach einen Besuch in Maastricht. In Maastricht war die Hölle los, so viele Menschen hab ich in Aachen nicht mal samstags vor Weihnachten gesehen! Nur gut, dass wir nicht vor hatten, in einem der überfüllten Geschäfte etwas zu kaufen. Auf dem Weihnachtsmarkt am Vrijthof, der wirklich äußerst schön beleuchtet ist (die Buden waren allerdings eher mager, man könnte den Markt wohl auch Mützen- und Schalmarkt, gespickt mit deutschen Fressbuden nennen). Eine sehr schöne Atmosphäre zauberte die Eislaufbahn, die es schaffte, ein wenig Wintergefühl zu vermitteln. Dennoch war der Lütticher Weihnachtsmarkt, den wir am 1. Weihnachtstag besucht haben, trotz des Regens deutlich stimmungsvoller und daher wirklich zu empfehlen. So sitze ich nun hier bei einem Glühwein und bin voller Eindrücke der letzten Tage und gerate ins Philosophieren...

Doch zuerst ein paar Bilder aus Maastricht:













Alle Jahre wieder ist die Zeit zwischen den Jahren auch immer die Zeit, meine ganz persönliche Bilanz zu ziehen. Womit bin ich zufrieden, was möchte ich besser oder anders machen im nächsten Jahr? Da gibt es einiges, sowohl auf der Plus, als auch auf der Minusseite. Allemal genug, um im nächsten Jahr daran zu feilen, zu reifen, zu wachsen und sich vielleicht teilweise auch neu zu erfinden. Stillstand ist der Tod, alles muss daher fließen und in Bewegung bleiben; nichts ist schlimmer, als fest gefahren und starr dahin zu dümpeln. Und deshalb freue ich mich sehr auf  meinen magischen Neujahrstag, der für mich der Tag ist, an dem der große "Resetknopf" gedrückt wird. Zurück an die Startlinie und auf ein Neues! Neue Chancen, neue Ziele, neue Träume, neue Wünsche, neue Möglichkeiten, neue Impulse, neue Wege. Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden. Klingt schon ein wenig nach einem kitschigen Spruch fürs Poesie-Album. Aber versuchen kann mans ja mal, oder? Jeder Tag ist ein Geschenk und doch  lassen wir ihn unbewusst viel zu oft und mehr oder weniger fremdbestimmt an uns vorüber ziehen. Schema F, business as usual, die selbe Prozedur, wie jeden Tag. Ich möchte in diesem neuen Jahr vor allem weg von diesem "Opfer-Dasein" und zum bewussten Schöpfer und Erschaffer meines Daseins werden. Du bist was du denkst! Mit unserem Denken erschaffen wir schließlich unsere Zukunft. Und die soll bitteschön nie wieder den Gedanken haben: "Und, das wars jetzt?!" Ich mag mich nicht länger von dieser "Das Leben ist eine Tretmühlen-Theorie" einfangen lassen, nur, weil meine Großeltern auf Grund ihrer Umstände es so empfunden haben und dieses Denken an meine Eltern, und die es dann wiederum an mich weiter gegeben haben. Also heißt der Weg ab sofort "weg von diesen übernommenen Verhaltensmustern". Ich bin sehr gespannt, was das neue Jahr an Überraschungen, an Veränderungen mit sich bringt.

Wegen der schlechten Wetterprognose haben wir uns entschieden, nicht nach Münster zu fahren, sondern in Aachen zu bleiben. Hier soll es doch etwas freundlicher und sogar trocken bleiben. So werden wir zunächst im Kino den Hobbit anschauen und dann sehen, in welche Kneipe es uns in Aachen verschlägt (denn im Gegensatz zu Münster kennen wir uns hier aus). Vielleicht schauen wir uns später vom Lousberg aus das Feuerwerk an; von der Pontstraße aus ist man recht schnell dort oben.





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