Sonntag, 27. Januar 2013

16 km im Maasland unterwegs


Da ich meinen TP wegen der Witterungsverhältnisse im Augenblick noch ignoriere - sieht aber so aus, als würde sich die Seuche nun erledigt haben - gab es einen längeren Lauf in eigentlich angedachten 7:10 oder 7:00. Aber statt langsam war heute eher zügig dran, ungewollt, und mit größtenteils Rückenwind und - hört, hört, ohne Musik!

Schon in der Nacht hörte ich den Wind heulen und als ich dann heute morgen sah, wie heftig die Bäume schaukelten, war ich echt bedient und dachte nur, bei diesem Scheißwetter musst Du heute lange laufen. Wind mag ich ja noch weniger wie Regen, aber am allerwenigsten Schnee. Das alles in Kombination können eigentlich nur Kacke-Bedingungen für einen Lauf sein. So hielt sich die Freude erst mal in Grenzen. Meinem besonnenen Schatz sei Dank, dass er unter Berücksichtigung der Windrichtung eine Strecke in Maasmechelen für mich aussuchte, bei der ich weitestgehend mit Rückenwind laufen würde. Bei ihm stand heute Regeneration im Plan, so dass er sich weiter mit der neuen Kamera vertraut machen wollte und mich demnach mit Auto und Kamera begleiten wollte, so gut es die Strecke zuließ.

Als er mich dann in Uikhoven aussetzte, pfiff mir ein übler Wind um die Ohren und es wurde erst mal kalt und ungemütlich. Unmittelbar nachdem ich los lief, fing es an zu regnen. Klasse. Aber der Wind von hinten schob mich gut über den Deich und bei km 5 hielt ich kurz am Auto an und setzte meine eigens dafür mitgenommene Kappe auf. Die Wege, die zuvor die große Unbekannte bei unserer bzw. Dirks Streckenplanung waren, erwiesen sich als weitestgehend frei, hier und da gab es etwas mehr Schneematsch, so dass ich doch einigermaßen konzentriert laufen musste - Eisschollenhopping quasi.

Dadurch, dass Dirk mir ständig begegnete, war der Lauf unglaublich kurzweilig, für Dirk war es teilweise richtig stressig, mich an den bestimmten Punkten zu erwischen. Denn ich war eigentlich viel zu schnell unterwegs. Aber es lief einfach und ich hatte keine Lust, mich einzubremsen, sondern wollte es nur genießen, das gute Laufgefühl. Selten kam der Wind mit dem Regen mal unangenehm von vorne, meist seitlich oder im besten Fall von hinten.

So wurden es 16 km in 6:28, den letzten km in 5:58, hier legte ich einen Endspurt ein. Es war ein fantastischer Lauf bei Schietwedder, anders kann ich das nicht sagen, bin happy, stolz und sehr zufrieden.

Hier gibts übrigens ne Webcam am Deich, dort, wo ich am Ende ausgekommen bin.

Bilder gibts später bei Facebook.

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