Dienstag, 14. Oktober 2014

Glücksmomente Teil II - Mein Lauf in Palma

Den ganzen Tag schon freute ich mich auf den Lauf, obwohl der Wind zunehmend heftiger wurde. Unser Mittagessen (für ausreichend Energie) nahmen wir wieder im Restaurant auf der "kleinen Insel" ein, diesmal jedoch ohne Rosé, aber wieder mit den bereits genannten Köstlichkeiten - daran könnte ich mich wirklich gewöhnen. (Dass ich einmal Blauschimmel- oder Ziegenkäse essen würde, hätte ich nie für möglich gehalten. Bis zu meinem 45. Lebensjahr bin ich nicht über Adler-Sahne und Goudakäse hinaus gekommen, hat mir einfach nicht die Bohne geschmeckt.)



Kurz vor 18 Uhr starteten wir bei sehr heftigem Wind an der Promenade in Portixol, wo wir im Sommer noch das WM-Endspiel in der Eisdiele von Richard geschaut haben. Dieser hervorragend ausgebaute Weg erstreckt sich vom Ballermann bis nach Palma, Hier findet sich ein separater Weg für Radfahrer in beide Richtungen, dazu noch genügend Platz für Läufer oder Skater sowie für Nordic Walker und Spaziergänger, das alles unmittelbar am Meer entlang, in Summe ca. 16 Kilometer lang, der absolute Wahnsinn.. Es sollte bei mir nochmal ein 10er werden, entlang der Kathedrale und des Hafens, ein wahres Läuferhighlight. Der Wind, der am Anfang noch gut bremste, hatte den Vorteil, dass man sich rundum klimatisiert fühlte und in der Tat wenig schwitzte. Als dann in der Innenstadt der Wind nach ließ, lief es richtig schön rund und wie man an den einzelnen Kilometern sieht, war ich am Ende regelrecht beflügelt von dieser wunderschönen Sonnenuntergangsstimmung. Ziemlich euphorisiert stoppte ich den letzten meiner 10 Kilometer exakt vor dem Hotel Costa Azul ab, wo wir im Sommer eines unserer Quartiere bezogen hatten und wo Dirk mich wenig später wieder mit dem Auto einlud. Der war nämlich diesmal in die andere Richtung gelaufen, weil er meine Strecke schon kannte. Das steht mir am Wochenende noch bevor und ich freue mich jetzt schon darauf.






Man merkte an den Menschen, die in der Stadt unterwegs waren deutlich, dass der Marathon in Palma vor der Türe steht, wo Dirk am Sonntag für den Halbmarathon gemeldet ist. Ansonsten wimmelt es nämlich bereits allerorts von Rentnern (die grauen Füchse, wie ich sie immer nenne), aber hier war die Laufschuhfraktion doch deutlich in der Überzahl.

Unsere erste Etappe dieses Urlaubs haben wir heute Morgen verlassen und sind nun in Cala Millor im Eurotel Punta Rotja eingecheckt. Pünktlich mit der Ankunft in diesem sehr schicken Hotel mit ausgesprochen geilem Meerblick fing es an zu regnen - sehr gemütlich! Eine gute Gelegenheit, den Spa- und Fitnessbereich auch zu nutzen.

1 Kommentar:

  1. Ah, wie wunderschön! Ich beneide dich darum. Danke für die tollen Eindrücke!

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