Dienstag, 7. Oktober 2014

Mein Bircher-Müsli-Rezept

Denn weils gerade so lecker ist, dachte ich mir, teile ich mal dieses Rezept mit Euch. Es ist mein zweiter, wieder leckerer Versuch, ein Bircher-Müsli selbst zu machen:

Die von mir genutzten Mengenangaben für 1 Portion a 330 Gramm, entsprechen lt. FDDB ca. 550 kcal: Im Einzelnen 10 gr Ballaststoffe, 17 gr Fett, 71 gr KH (davon 36 gr Zucker*) und 15 gr Eiweiß. *aus Agavendicksaft und Fruchtzucker

Selbstverständlich kann man hier bei Bedarf Honig oder Stevia nehmen (oder auch komplett weg lassen), die Früchte und Nüsse kann man ebenfalls variieren. Meine Version gefällt mir in dieser Form jedoch schon äußerst gut und schmeckt wegen des Zimts winterlich lecker.

Die Nährwertangaben klingen erstmal recht hoch, aber für einen guten und sättigenden Start in den Tag ist das wirklich ideal und man muss bedenken, es sind nur gesunde, natürliche Zutaten darin. Das entspricht übrigens 27 % des täglichen Tagesbedarfs für den Energieverbrauch einer Person, die 2000 kcal benötigt. Da ich mich den Rest des Tages weiterhin möglichst low carb ernähre, ist das ein guter Anteil der Kohlenhydrate, die ich essen darf und wegen des Sports auch möchte und muss, also lasse ich mich von den 550 kcal auch gar nicht beeindrucken. Lässt man die Walnüsse weg, hat man gleich 60 kcal. (und wohl auch gesundes Fett) weniger. An der Stelle mal eben ein Vergleich: Ein mittelgroßes Weizenbrötchen von 58 gr hat zwar auch nur 146 kcal. Da ist allerdings auch noch nichts drauf und es hält garantiert nicht so lange satt (und gesünder ist es bei weitem nicht). Aber zurück zu meiner 330 Gramm Portion Müsli...

Und so hab ichs gemacht:

50 gr. kernige Vollkorn-Haferflocken in 
100 gr. fettarmer Milch und 
30 gr. fettarmen Joghurt über Nacht mit
15 gr. Cranberries (getrocknet)
10 gr. Walnüssen und 
10 gr. Haselnüssen klein zerhackt in den Kühlschrank gesetzt.
Gesüßt habe ich das Ganze mit 15 gr. Agavendicksaft und zum Schluss eine gute Prise Zimt drüber gestreut. (Zimt hat eine Blutzuckerspiegel regulierende und wärmende Eigenschaft.)

Heute Morgen hab ich dann noch ca. 50 gr. Apfel und 50 gr. Birne rein geschnippelt, was man sicher auch direkt am Abend mit beifügen kann. Die Konsistenz des Müslis war somit noch bissfest, aber nicht hart. Bei Instantflocken klappt das leider nicht so schön, die ergeben eher einen fast schleimigen Breiklumpatsch, der zwar auch lecker ist, aber nicht ganz so appetitlich ausschaut. Bei Instantflocken ist ein Ansetzen über Nacht daher nicht nötig. 

Vielleicht habt Ihr ja nun Lust bekommen, es auch  mal zu probieren. Ich bin sicher, es wird Euch ebenfalls gut schmecken und satt machen.

Gleich werde ich nochmal meine Runde durch Merkstein und Übach laufen, da, wo ich früher häufiger mit dem Lauftreff unterwegs war. Die Runde ist ein schöner Mix aus Feld und Wald, darauf habe ich heute richtig Lust. Dies wird dann mein 8. Lauf in Folge; ich bin einfach nur erstaunt, wie gut meine Beine, wie auch der Rest meines Körpers, das mit machen.





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