Montag, 17. November 2014

Herbstlauf im Regen

Nach einem gemütlichen Start in den Tag, untermalt mit Musik aus den 70er und 80er Jahren, fuhren wir recht spät diesmal nach Maasmechelen, immer noch in der Hoffnung, der Regen würde aufhören. Tat er aber nicht. Gut, für mich ist das im Prinzip auch weniger ein Problem, aber Dirk läuft nicht gerne schon im Regen los. Allerdings war der Regen da auch mehr ein Fisseln (der Ire oder Engländer würde es wohl drizzel nennen) und daher absolut harmlos.

Die Luft war herrlich klar und die Laubfärbung im prächtigen Endspurt, also wieder ganz mein Ding! Da es ein etwas längerer Lauf werden sollte, gab es diesmal Handy-Mitführ-Pflicht, so konnte ich glücklicherweise doch das ein oder andere Foto machen. Bisher bin ich nur einmal diese Strecke den Kanal runter in Richtung Maastricht gelaufen, die mir da schon super gut gefiel, daher freute ich mich, hier noch einmal zu laufen. Und in der Tat dachte ich bereits nach einem Kilometer wieder, wow, ist das schön hier und zückte erstmals das Handy. Mit und mit wurde der Regen stärker, aber es störte mich nicht wirklich, sorgte das Wetter doch für sehr wenig Betrieb unterwegs. Die fünf Kilometer hin und fünf Kilometer zurück entlang des Kanals waren einfach nur traumhaft schön. Dann war ich wieder am Auto und überlegte tatsächlich ganz kurz, ob ich schon aufhören sollte oder tatsächlich noch die letzten Kilometer übers Feld wie geplant mache. Natürlich entschied ich mich für die ursprüngliche Route, auch, wenn es ab Kilometer 12 irgendwie doch anstrengend wurde (was wohl auch an dem landschaftlich weniger schönen Stück übers Feld gehend lag). Zur Ablenkung (oder Motivation?) setzte ich dann doch noch für vier Kilometer meine Musik auf. Die letzten zwei Kilometer gings dann wieder schnurgerade am Kanal entlang; das Ziel, die Brücke, an der unser Auto stand, immer schon in Sicht. Dirk und ich erreichten sie fast gleichzeitig, beide pitschnass, aber happy und  stolz. Umso mehr freuten wir uns unterwegs schon auf das scharfe und heiße Essen vom Thailänder, das wir uns nach diesem Lauf mehr als verdient hatten.

Heute sind die Beine etwas schwer und ich hoffe doch, dass die 90 Minuten Rückenschule heute Abend bei Christine trotzdem gut zu schaffen sind. Vermutlich werde ich sie Morgen wieder verfluchen, diese kleine, top fitte und unermüdliche, gnadenlose Frau, aber da steht dann eh eine Nordic Walking Runde an.

Und hier meine doch leider magere Ausbeute an Fotos vom gestrigen Lauf:






Kommentare:

  1. Ja, es ist herrlich da. Dafür nehmen wir auch immer wieder gerne die 40 Minuten Fahrtzeit bis ins Nachbarland in Kauf. Am Wasser zu laufen hat immer wieder was Besonderes für uns, hier haben wir ja nur kleine Weiher und Bäche ;-)

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