Samstag, 29. Oktober 2016

Dieses "Vergänglichkeits-Ding"

... oder: Nah am Wasser

(Achtung! Das Lesen der folgenden Zeilen könnte nachdenklich machen.) 

Nein, meine plötzliche Stimmungsschwankung hat nichts mit dem nahenden November zu tun, auch, wenn mein Opa mir jetzt gewiss widersprechen würde. Er war der Meinung, im tristen November, wenn die Blätter fallen, "fällt auch er". Er, der längst tot wäre, wenn der Herrgott ihn doch nur lassen würde... Nein, er ist nicht im November gestorben, sondern im sonnigen August. Und letzten April ist meine dazugehörige Oma verstorben, sie, die mir einmal so nahe stand und mir so wichtig war.

Die letzten drei Jahre hab ich sie nicht mehr gesehen und ihr Tod war verbunden mit einem leisen "na endlich", auch wenn es keiner laut sagen wollte. Heute, als ich zunächst geputzt, dann die Terrasse winterfest gemacht, und im Anschluß Apfelpfannkuchen gebacken habe, war sie ständig in meinem Kopf. Es war ein klassischer Samstag, wie ich ihn oft mit ihr erlebt habe: erst wird geputzt, dann im Garten Ordnung gemacht und dann gibts lecker Kaffee mit Pfannkuchen (oder einen anderen Kuchen, den sie mal eben schnell zwischen Kochtopf und Putzeimer gezaubert hat). Sie war mein zu Hause, meine Geborgenheit, meine Kindheit und Jugend, mein Ort der Zuflucht, wenn alles drohte zu eskalieren, sie war mein offenes Ohr,  meine Vertraute, meine beste Freundin, Mutter und Oma zugleich. Ja, sie war auch meine Trauzeugin bei Hochzeit Nr. 1.

Ich habe sie bis jetzt nicht vermisst, keine Träne geweint. Und plötzlich ist es da, das Erinnern, das Vermissen und ja, auch die Tränen. Ich fühle mich erbärmlich und schäme mich, würde am liebsten stehenden Fußes zum Friedhof fahren (was ich vermutlich in den kommenden Tagen auch tun werde, denn ich habe ein langes, freies Wochende vor der Brust und noch keine konkreten Pläne).

Schon seit Tagen habe ich etwas im Kopf, das mich beschäftigt. Ich nenne es das Vergänglichkeits-Ding, weil ich keinen besseren Ausdruck dafür finde. Und ich habe es auch schon als Kind im Kopf gehabt...

Unsere Vergänglichkeit in dieser Welt, sie wird mir auch durch den Krieg in Syrien gerade so bewusst. Jeden Morgen, wenn ich zur Arbeit fahre, bin ich dankbar, dass ich hier in Deutschland lebe und es mir so gut geht. Ich sehe Eltern, wohl auch Migranten, die ihre Kinder zum Kindergarten oder in die Schule bringen und denke an die, die jetzt gerade in Aleppo leben, sofern sie denn noch leben. Ich stelle mir vor, dass Deutschland zerbombt wird und ich in ein anderes Land fliehen und komplett von vorne anfangen muss, Sprache, Werte und Gebräuche sind völlig fremd und anders, ein Kulturschock.

Nein, keine Sorge, ich werde hier jetzt keine Gutmensch-Gewissens-Sache draus machen, es geht  mir vielmehr darum, dass mir gerade so schrecklich bewußt ist, wie unbedeutend irgend jemandes Leben doch eigentlich ist. Wie sehr es davon abhängt, was mein Leben zunächst "wert ist", wo ich geboren werde und wer meine Eltern sind. Wenn ich heute sterben würde, wäre die Welt morgen noch die gleiche, alles würde geschehen, wie es immer geschieht. Sicher, der ein oder andere aus meinem Umfeld wäre vielleicht geschockt, traurig oder was auch immer. Aber wie schnell wäre es eine Selbstverständlichkeit, dass ich als Nachbarin, als Freundin, als Arbeitskollegin und natürlich als Ehefrau und Mutter, Tochter oder Schwägerin nicht mehr da bin? Klar, den Angehörigen bleibt ja gar nichts anderes übrig, als zu akzeptieren, dass ich nicht mehr da bin. Man sieht ja schon an einer neuen Arbeitsstelle, wie unbedeutend man im Grunde ist und wie sehr der Spruch stimmt, dass niemand unersetzbar ist.

Wenn ich am Strand stehe und aufs Meer schaue, inmitten dieser Unmengen von Sandkörnern und diese unzählige Wassermasse vor Augen, dann komme ich mir so unbedeutend und nichtig vor, dann wird mir die Gewissheit, nur für kurze Zeit ein Gast auf dieser Welt zu sein, so richtig bewußt. Wer bin ich, dass ich mich manchmal so wichtig nehme?! frage ich mich dann oft und vor allem, welcher Sinn steckt dahinter?! Diese Frage stelle ich mir schon so lange und aktuell bin ich an einem Punkt, wo ich keine andere Antwort weiß, außer der, dass das Leben ein (mehr oder weniger) kostbares Geschenk ist und es in meiner Hand liegt, was ich daraus mache. Ob das die Menschen in Afrika genauso sehen?! Nein, gewiss wird es viele geben, die ihr Dasein als Fluch empfinden. Und am Ende bleibt die Frage nach dem Sinn und ich fange wieder von vorne an.

Danke fürs Lesen und ich hoffe, ich habe Dich mit meiner nah-am-Wasser-Stimmung jetzt nicht angesteckt! Das fliegt mich an aus dem Nichts und muss dann irgendwie raus...


Sonntag, 23. Oktober 2016

Runners High - so ein toller Herbstlauf!

Darauf habe ich gewartet, genau auf dieses geile Gefühl, wenn sich ein Lauf endlich wieder leicht anfühlt! Heute war es nach sehr langer Zeit endlich nochmal soweit, was sicher auch mit dem Abnehmen von +10 Kilo zusammen hing...

Es gibt da so einige Faktoren, die erfüllt sein sollten, um mir ein gutes Gefühl für einen bevorstehenden Lauf zu geben. Das richtig gewählte Frühstück zum richtigen Zeitpunkt eingenommen, wie auch der mehr oder weniger erfolgreiche Toilettengang sind zwei ganz wesentliche Dinge, die dazu beitragen. Ebenfalls sehr wichtig ist die richtige Wahl der Kleidung und nicht zu unterschätzen ist auch das Wetter und natürlich die Strecke. Das alles passte  heute zusammen und obwohl ich mit Kopfschmerzen wach geworden bin, wurde es einer dieser Läufe, die besonders im Gedächtnis bleiben werden.

Während das Wetter hier bei uns in Herzogenrath traumhaft schön war, 3 Grad, blauer Himmel und Sonnenschein, ein wunderbarer Herbsttag also, war es im 35 km entfernten Maasmechelen zutiefst nebelig. Es war so nebelig, dass man die Maas vom Weg aus nicht sehen konnte, obwohl es keine 10 Meter waren, die dazwischen lagen. Total spuky, wenn man nur hier und da ein bisschen Gestrüpp oder den Umriss eines Baums auf einer dieser kleinen  Inseln im Wasser erahnen konnte. Nebelschwaden und herab rieselnde bunte Blätter machten das Bild perfekt.

Ich liebe den Herbst und ich liebe es, wenn es um die 5 Grad kalt ist beim Laufen, wenn dann auch noch kein Wind dabei ist, ist das genau mein Wetter. Frische, kalte, klare und feuchte Luft, so dass man zu Beginn ein wenig friert und zunächst die Hände schützt, der Buff um die Ohren wieder zum Einsatz kommt.

Es dauerte gar nicht lange, da war ich in meiner eigenen Welt. Meine Gedanken sind so abgedriftet, dass ich gar nicht gemerkt habe, dass ich laufe. Wenn es so ist - ich nenne es dann "im standby-Modus laufen" - ist es ideal.

Die Musik auf meinen Ohren entführte mich in die verschiedensten Geschichten und brachte mich an Orte, die von Maas und Nebel weit entfernt waren. So war heute für eine kurze Zeit Samu Haber mein Laufbegleiter, mit dem ich am Santa Monica Pier über den Boulevard lief und später den Sonnenuntergang in den Hollywood Hills bewunderte. In einer Kneipe auf St. Pauli lauschte ich in intimer Atmosphäre der markanten Stimme von Andreas Kümmert, trank dabei ein Astra und bewunderte sein Gitarrenspiel. Mit Steffi von Silbermond fuhr ich über die B96 ins Hinterland, wo nicht nur der Hund sondern auch ihre dreiviertel Kindheit begraben ist. Beim Stichwort Kindheit kletterte ich auf einen Baum auf dem Schulhof meiner Grundschule und musste lächeln, als ich an die Worte des Vaters meiner Freundin dachte, der mich wegen meines Mutes und meiner Beweglichkeit gerne "kleiner Russki" nannte. Eine Ecke älter war ich dann, als ich mir zu "Fiesta" in einer Disco mit Lasershow die Seele aus dem Leib tanzte, bis zum Morgengrauen... Es war wirklich erstaunlich, wo ich 10 Kilometer lang heute überall gewesen bin.

Mit einem breiten Grinsen stoppte ich nach 10,5 km meine Uhr und fühlte mich großartig. Es läuft wieder!

Sonntag, 16. Oktober 2016

12 Kilo in 6 Wochen?!?! Ja, das geht!

Auch, wenn dieser Blog hier "Run an den Speck" heißt, so kann ich leider nicht berichten, dass ich diese 12 Kilo vom Laufen abgenommen habe. Wer meine letzten Beiträge gelesen hat, weiß, dass ich das mit der hCG-Kur geschafft habe. An dieser Stelle gibts keine Details mehr dazu, wer sich dafür interessiert, scrollt bitte ein wenig weiter runter in den Beiträgen, dort ist mehr zu finden oder fragt einfach Google.

Heute sind die sechs Wochen "strenge Phase" vorbei, aber ich habe bereits am Freitag mit der Stabiphase begonnen, weil ich einfach keinen Bock mehr hatte und mit meinem erreichten Ziel sehr zufrieden war.  

So endet meine Kur mit 69,3 kg nach 39 Tagen mit einem Ergebnis von 12,4 kg Abnahme.

Ich finde das einfach unfassbar schön und freue mich jedes Mal, wenn ich am Spiegel vorbei komme. Immer noch ist es ein kleines Wunder für mich, dass ich es endlich geschafft habe, abzunehmen. Wie viele Jahre und wie viele vergebliche Versuche habe ich hinter mir?! Unwichtig.

Jetzt heißt es, Gewicht halten. Ich gebe zu, ich habe mächtig Bammel, dass ich schneller wieder alles drauf habe, wie ich gucken kann. Aber genau der berüchtigte Jojo-Effekt soll ja mit der hCG-Kur ausbleiben, weil der Stoffwechsel umprogrammiert wurde. Ich werde sehen, bleibt also immer noch spannend.

Wieder gings heute nach Maasmechelen zum Laufen, wo  Dirk dieses Foto von mir gemacht hat. Ich kann ja hier schlecht meine "nackten Tatsachen" präsentieren, auch, wenn man darauf den Erfolg wesentlich besser sehen kann (entsprechende Fotos existieren also und sind auch wichtig). Daß mein Gesicht nun leider etwas markanter, sprich weniger gepolstert ist, ist nun mal so, immerhin gehe ich ja auch stramm auf die 49 zu ;-).

Da ich aktuell immer noch an Kohlenhydraten spare, (ich hab wirklich Schiss, welche zu essen), ist meine Power auch noch nicht so dolle. Das machte sich heute wieder beim Laufen bemerkbar. Es war noch einmal ungewöhnlich warm heute, um die 17-18 Grad, was ja schon mal generell nicht mein bevorzugtes Wetter zum Laufen ist. Außerdem hatte ich am Donnerstag nach langer Zeit nochmal eine erste Osteopathiesitzung bei einem neuen Therapeuten meines Vertrauens. Vermutlich spielte das auch eine Rolle, denn ich hatte bereits gestern ein Gefühl von Muskelkater, obwohl ich nichts gemacht hätte, was diesen an den verschiedensten Stellen hätte verursachen können. Nach 6,4 km übergab Dirk mir den Autoschlüssel und ich machte eine kurze Pause, um einmal in die Büsche zu hüpfen. Beim Aufstehen wäre ich fast umgekippt, mir wurde ganz schwummrig und ich bin erstmal einen Kilometer gegangen. Die vielen Minifliegen in der Luft raubten mir außerdem den letzten Nerv. So schaffte ich es zwar noch einmal, für zwei weitere Kilometer anzulaufen, ging aber den letzten Kilometer bis zum Auto entschleunigt in der Sonne, wobei ich auch wieder die herrliche Landschaft genießen konnte. Na ja, 8 Kilometer sind 8 Kilometer...

Das war im August 2016.

Und das war heute.



Montag, 10. Oktober 2016

Endspurt

Heute habe ich die letzte Woche meiner "strengen Phase" angefangen und stehe unmittelbar davor, die 70 kg Marke zu knacken. Ich fühle mich immer noch super, doch allmählich, je länger die Diätkur dauert, sehne ich das Ende herbei. Nicht, weil es mir schwer fällt, mich an die Regeln und das 500 - 600 kcal Limit zu halten, sondern einfach, weil ich mal wieder Lust auf etwas anderes zu Essen habe, als nur mega gesundes Zeugs mit nahezu Null Kalorien. Ich freue mich z. B. einfach nur auf einen Salat, aber mit Olivenöl angemacht und die Mengenbeschränkung beim Fleisch oder Fisch fällt dann auch weg (zugegeben, 100 gr. pro Mahlzeit sind schon verdammt wenig für ein fleischfressendes Pflänzchen wie mich).

Unterm Strich ziehe ich schon mal eine sehr positive Bilanz aus den letzten sechs Wochen. Ich bin immer noch total beeindruckt, dass ich, ja ausgerechnet ich, das geschafft habe. Sechs Wochen knallharte Konsequenz und striktes Einhalten von Regeln, wer hätte das für möglich gehalten, kann ich doch sonst noch nicht mal nach Rezept einen Kuchen backen, weil ich es einfach nicht kann, mich an die vorgegebenen Mengenangaben zu halten. Tja, wenn die Motivation entsprechend geil ist, klappts auch mit dem Einhalten von Regeln, wie es scheint.

11,7 kg sind runter bis heute und das in 35 Tagen. Dann heißt es noch vier Wochen Stabilisationsphase, in der ich das Gewicht halten soll, aber die Kalorienzufuhr wieder erhöhe. Wird spannend. Aber auch das schaffe ich. Selten war ich von etwas derart überzeugt, wie dieser Kur. Die werde ich im Januar noch einmal für drei Wochen wiederholen, denn ich lüge nicht, wenn ich behaupte, dass immer noch, trotz des schönen Gewichtsverlustes genügend Masse da ist. Die von mir angestrebten 65 Kilo sind nicht unrealistisch und immer noch im Rahmen meines BMI-Normalbereichs.

Was gibts Negatives zu sagen? Hm, eigentlich nichts. Auffallend ist bei dieser Diät, wie sehr einem bewusst wird, wo man überall Fett, Zucker und andere Kalorienbomben sparen kann. Auffallend ist aber auch, zumindest in meinem Fall, wie sehr Essen- und Trinken-Gehen zu einem geselligen Wochenende gehören und wenn es nicht da ist, wie lang so ein Tag sein kann. Vor allem dann, wenn der liebste Schatz am Abend nach dem Essen die Nüsse raus kramt und sich ein Bierchen auf macht.

Schwierig wird es auch, wenn man einen Partner im Haus, der ständig da ist und gerne und viel isst, wie es bei meiner Mutter zum Beispiel der Fall ist. Sie könnte diese Diät maximal gemeinsam mit ihrem Mann zusammen machen, aber alleine schätze ich ihren Erfolg auf sehr gering bis unmöglich. Schon gut, dass Dirk wenigstens drei Tage in der Woche nicht zu Hause ist, sonst wäre es mir sicher auch schwerer gefallen, selbst wenn er mich lobt und anspornt und ansonsten in jeder Hinsicht unterstützt.

Apropos... Ihm gefällt die neue Marion überaus gut und er geizt nicht mit Komplimenten (was er aber auch sonst nicht getan hat). Mir gefällt sie auch sehr gut, deshalb soll es so bleiben. Ich hoffe sehr, dass ich meine Gelüste und bislang sehr lieb gewonnen Gewohnheiten nun im Griff habe.

Gestern war ich übrigens noch einmal 8 Kilometer laufen in Maasmechelen. Es hat wunderbar geklappt, wenn auch wieder im 7.30er Schnitt, aber ohne Pause und ohne das Gefühl zu haben, gleich zusammenzuklappen. Vielleicht lag es auch nur an dem idealen Wetter und der immer wieder herrlichen Landschaft, von der ich, egal zu welcher Jahreszeit, einfach nicht genug bekomme. Nun fahren wir schon einige Jahre regelmäßig dorthin zum Laufen, aber es wird nicht langweilig oder eintönig. Ich liebe diesen Fleck Erde zu jeder Jahreszeit - und Dirk genauso.









Montag, 3. Oktober 2016

Zielkorrektur nach der 4. Woche

Frisch vermessen und gewogen ziehe ich eine kurze Bilanz nach dem Ende der 4. Woche. Inzwischen bin ich auf -9,8 kg und muss mein Ziel korrigieren. Natürlich war die 65 auf der Waage zu illusorisch. Die sub70 sind da wesentlich realistischer und die werde ich schaffen, was eine Abnahme von 12 Kilo in 6 Wochen bedeuten wird. Dieses Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen, wie ich finde. Immerhin bin ich ja auch keine mega-adipöse Person, die 30 oder 40 Kilo abnehmen muss.

Auf Grund meiner Aufzeichnungen habe ich einen Trend ausmachen können, den ich die 6-Tage-Geduldsprobe nenne. Nach der ersten Woche, in der ich sehr schnell und täglich Gewicht verloren habe, ging es ab der 3. Woche deutlich schleppender zu. So dauert es seit dem immer fünf bis sechs Tage, in denen das Gewicht nur zwischen 300  bis 500 Gramm rauf oder runter dahin dümpelt, bis sich dann mit einem Rutsch ein gutes Kilo bemerkbar macht. Das ist schon ein wenig nervig, wenn man sich täglich an die Regeln und die maximale Kalorienzufuhr hält. Man gewöhnt sich irgendwie daran, dass es möglichst täglich runter geht.

Gestern bin ich nochmal fünf Kilometer auf der Bahn unterwegs gewesen. Das Laufen fällt immer noch sehr schwer, aber es war zu schaffen. Viel mehr wäre jedoch nicht gegangen und das Tempo war immer noch im 7:30er Bereich - ohne Brennstoff läuft es einfach nicht. Aber es hat sich gut angefühlt und es macht doch auch irgendwie immer noch Spaß. Vielleicht liegt es auch an meiner Lieblingsjahreszeit, die jetzt begonnen hat.

Die Wochenenden gestalten sich inzwischen ein wenig launisch meinerseits. Das Zusammensein  mit Dirk, der sich auch gerne gesund ernährt, aber bei Weitem mehr und anders isst als ich (und auch gerne mal ein Bierchen trinkt, gerade am Wochenende), ist schon eine kleine Herausforderung. Das Gesellige fehlt irgendwie. Auch das Süße in Form von Keks oder Kuchen fehlt mir am Nachmittag. Hier greife ich dann kurzer Hand zur Nektarine, um wenigstens ein bisschen süß zu schmecken. Befriedigend ist das nicht unbedingt, aber der Zeitrahmen ist absehbar. Wenn ich nach den 6 Wochen in die Stabilisationsphase gehe, darf ich schon deutlich mehr Lebensmittel essen, als aktuell. Also, Augen zu und durch!

Jetzt gehts auf nach Maasmechelen. Zwischen 8 und 10 Kilometer werde ich walkend die schöne Landschaft genießen und meine neue Playlist, irgend sowas tranciges...