Montag, 3. Oktober 2016

Zielkorrektur nach der 4. Woche

Frisch vermessen und gewogen ziehe ich eine kurze Bilanz nach dem Ende der 4. Woche. Inzwischen bin ich auf -9,8 kg und muss mein Ziel korrigieren. Natürlich war die 65 auf der Waage zu illusorisch. Die sub70 sind da wesentlich realistischer und die werde ich schaffen, was eine Abnahme von 12 Kilo in 6 Wochen bedeuten wird. Dieses Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen, wie ich finde. Immerhin bin ich ja auch keine mega-adipöse Person, die 30 oder 40 Kilo abnehmen muss.

Auf Grund meiner Aufzeichnungen habe ich einen Trend ausmachen können, den ich die 6-Tage-Geduldsprobe nenne. Nach der ersten Woche, in der ich sehr schnell und täglich Gewicht verloren habe, ging es ab der 3. Woche deutlich schleppender zu. So dauert es seit dem immer fünf bis sechs Tage, in denen das Gewicht nur zwischen 300  bis 500 Gramm rauf oder runter dahin dümpelt, bis sich dann mit einem Rutsch ein gutes Kilo bemerkbar macht. Das ist schon ein wenig nervig, wenn man sich täglich an die Regeln und die maximale Kalorienzufuhr hält. Man gewöhnt sich irgendwie daran, dass es möglichst täglich runter geht.

Gestern bin ich nochmal fünf Kilometer auf der Bahn unterwegs gewesen. Das Laufen fällt immer noch sehr schwer, aber es war zu schaffen. Viel mehr wäre jedoch nicht gegangen und das Tempo war immer noch im 7:30er Bereich - ohne Brennstoff läuft es einfach nicht. Aber es hat sich gut angefühlt und es macht doch auch irgendwie immer noch Spaß. Vielleicht liegt es auch an meiner Lieblingsjahreszeit, die jetzt begonnen hat.

Die Wochenenden gestalten sich inzwischen ein wenig launisch meinerseits. Das Zusammensein  mit Dirk, der sich auch gerne gesund ernährt, aber bei Weitem mehr und anders isst als ich (und auch gerne mal ein Bierchen trinkt, gerade am Wochenende), ist schon eine kleine Herausforderung. Das Gesellige fehlt irgendwie. Auch das Süße in Form von Keks oder Kuchen fehlt mir am Nachmittag. Hier greife ich dann kurzer Hand zur Nektarine, um wenigstens ein bisschen süß zu schmecken. Befriedigend ist das nicht unbedingt, aber der Zeitrahmen ist absehbar. Wenn ich nach den 6 Wochen in die Stabilisationsphase gehe, darf ich schon deutlich mehr Lebensmittel essen, als aktuell. Also, Augen zu und durch!

Jetzt gehts auf nach Maasmechelen. Zwischen 8 und 10 Kilometer werde ich walkend die schöne Landschaft genießen und meine neue Playlist, irgend sowas tranciges...

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