Donnerstag, 4. April 2019

Vom richtigen Maß... oder eben nicht

Manchmal ist es einfach nur ernüchternd. Dieser Kack mit dem Älter werden...

Heute hatte ich einen Kontrolltermin wegen meiner Schulter. Da ist zwar noch nicht alles 100 prozentig okay, aber das ist eh ne längerwierige Sache. Krankengymnastik muss ich jetzt erstmal machen. Bei der Gelegenheit hab ich den (fremden, anderen) Doc (auch Sportarzt) auf meine Kniebeschwerden angesprochen. Er riet mir, ohne das Innenleben meines Knies zu kennen bzw. Bilder vom MRT gesehen zu haben, das Laufen einfach mal durch Radfahren zu ersetzen. Er würde darauf schwören, dass ich dann keine Probleme mehr mit den Knien hätte.

Das meinten ja mein Orthopäde ebenso wie mein Physiotherapeut auch. Walken und Radfahren. Boah. Das alleine hört sich schon alt und krank an, oder? Er grinste, als er meinte, "dass ich ohne Sport auch keine Schmerzen hätte, stimmts?". Ja, stimmt. Je weniger ich mache, umso weniger Probleme habe ich. Aber es fühlt sich nicht gut an, überhaupt nicht gut! Und davon abgesehen kamen die Hauptprobleme ja, als ich im letzten Jahr vermehrt mit dem Rad gefahren bin. Ja, vermutlich in Summe alles zuviel gewesen, ich weiß es ja...

Das richtige Maß ist einfach nicht mein Ding. Entweder ganz oder gar nicht, dazwischen kann ich wohl nicht. Dabei ist es schlichtweg die Ungeduld, die immer noch und nach wie vor mein Hauptproblem ist. Hätte ich mal langsam weiter gesteigert, wäre es vielleicht gut gegangen. Aber nein, Madame muss ja direkt wieder los legen, als wäre alles beim Alten...

Das muss ich jetzt erstmal sacken lassen und überlegen, wie ich vorgehe. Eigentlich will ich laufen. Laufen ist lebendig, laufen ist dynamisch, laufen fühlt sich jung und gesund an. Und laufen dauert nicht so lange, wie walken und ist auch nicht so zeitintensiv wie Rad fahren. Oh man, ich bin echt bedient...

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen